Zukunft der deutschen Automobilindustrie: Friedrich-Ebert-Stiftung beruft Weirauch in Expertenkommission

Veröffentlicht am 03.03.2017 in Pressemitteilungen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin hat den Mannheimer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch in eine Expertenkommission zur Zukunft der deutschen Automobilindustrie berufen.

Für Weirauch ist die Berufung auch Ausdruck der Wertschätzung seiner Arbeit als wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag und des Stellenwertes der baden-württembergischen Automobilwirtschaft als Motor der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Er kündigte an, in der Expertenkommission insbesondere die Sicherung der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie zum Thema zu machen.

„Die Automobilindustrie befindet sich im Wandel. Dies zeigt insbesondere die Diskussion um die Zukunft des Verbrennungsmotors und die fortschreitende Digitalisierung von Produktionsprozessen. Wir müssen daher diskutieren, wie wir den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen in der Autobranche, also auch bei den Zulieferern dauerhaft sichern und die Arbeitsplätze im Land erhalten“, sagte er.

Und er fügte hinzu: „Es freut mich, dass ich als Abgeordneter aus Mannheim – der Stadt, in der Carl Benz das Automobil erfunden hat – in die Expertenkommission zur Zukunft der deutschen Automobilindustrie berufen wurde.“

Neben Dr. Boris Weirauch sitzen mehrere Wissenschaftler und Vertreter der Wirtschaft sowie der Gewerkschaften in der Kommission. Ziel ist die Erstellung und Veröffentlichung einer handlungsorientierten Studie zur Zukunft der deutschen Automobilindustrie.

Damit soll nach 2010 und 2014 eine weitere Studie zu den Herausforderungen, Perspektiven und Handlungsempfehlungen für eine der Schlüsselbranchen der deutschen Industrie erscheinen. Veröffentlicht wird die Studie voraussichtlich Anfang 2018.