Forderung nach Öffnung des Posttunnels am Hauptbahnhof: Weirauch schreibt an Deutsche Bahn

Veröffentlicht am 19.06.2018 in Kommunalpolitik

Der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch fordert von der Deutschen Bahn eine erneute Prüfung der Öffnung des sogenannten Posttunnels am Mannheimer Hauptbahnhof für den Personendurchgangverkehr. „Es gibt derzeit nur zwei Möglichkeiten, zu den Gleisen zu gelangen. Zu den Stoßzeiten wird gerade der Haupttunnel sehr stark belastet“, erklärt der Abgeordnete seinen Vorstoß.

In seinem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Sven Hantel, führt Weirauch als weiteren Grund die rasante und erfolgreiche Entwicklung des Postareals auf der Ostseite des Hauptbahnhofs und des Glücksteinquartiers auf Lindenhöfer Seite an.

„Auf beiden Seiten des Hauptbahnhofs entstehen Hotels und Wohnkomplexe, zahlreiche Unternehmen siedeln sich an. Die Verbindung zwischen den Stadtteilen alleine über den Haupttunnel des Hauptbahnhofs reicht hierfür definitiv nicht aus“, fordert Weirauch die Bahn auf, gemeinsam mit der Stadt Mannheim die Ertüchtigung des Posttunnels zur prüfen. Mit dem Verweis auf die Breite des Tunnels wäre es für Weirauch zudem überlegenswert, Fahrradstellplätze am Rande des Tunnels zu prüfen, um somit dem Wildwuchs auf dem Bahnhofsvorplatz zu beenden.

Der Vorstoß des Abgeordneten und Bezirksbeiratsvorsitzenden der Schwetzingerstadt wird unterstützt von den SPD-Ortsvereinen Mannheim-Ost und Lindenhof. Insbesondere für den Lindenhöfer SPD-Vorsitzenden Florian Kling würde die Öffnung des Posttunnels zu einer besseren Anbindung seines Stadtteils an die Stadtmitte führen: „Der Erfolg des Glücksteinquartiers steht und fällt mit einer guten Bindung an die Innenstadt.“

Der SPD-Vorsitzende aus der Schwetzingerstadt Emre Kus schließt sich ebenfalls der Forderung an: „Die Entwicklung des Gebiets um den Bahnhof bieten Mannheim großes Potenzial, das wir umso besser nutzen können, wenn Engpässe in der Anbindung entschärft werden.“

 
 

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