Verkehrsunfall am Pfeifferswörth: SPD-Fraktion fordert Aufklärung über Verkehrssicherheit an RNV-Haltestellen

Veröffentlicht am 29.11.2017 in Kommunalpolitik

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert anlässlich der schweren Verkehrsunfälle auf der Feudenheimer Straße an der Straßenbahnhaltestelle Pfeifferswörth, bei dem drei Menschen verletzt wurden, und an der Straßenbahnhaltestelle am Waldhofer Bahnhof Aufklärung über Sicherheitsstandards an RNV-Haltestellen.

„In letzter Zeit häufen sich die Verkehrsunfälle, bei denen Autos in Straßenbahnhaltestellen geschleudert wurden“, zeigt sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktionsprecher, Dr. Boris Weirauch, besorgt über die Sicherheit der Menschen, die an den Haltestellen auf Bus und Bahn warten.

„Es ist großes Glück, dass bisher niemand zu Tode gekommen ist“, fordert Weirauch die Stadtverwaltung und RNV auf, gemeinsam die Sicherheitsstandards an besonders gefährdeten Straßen und Kreuzungen auf den Prüfstand zu stellen. Besonderes Augenmerk sollte nach Auffassung des Landtagsabgeordneten auf die Situation in der Friedrich-Ebert-Straße und der Neckarauer Straße gelegt werden, in der es seit 2016 zu mehreren schweren Unfällen gekommen ist, bei denen RNV-Haltestellen teilweise komplett zerstört wurden.

Lösungsansätze könnten nach Auffassung des SPD-Landtagsabgeordneten die Aufstellung von Warntafeln für Autofahrer in scharfen Kurven, Geschwindigskeitsbeschränkungen, aber auch stärkere Schutzbarrieren insbesondere an den Rückseiten der Haltestellen sein.