Riedbahn: Weirauch fordert Umdenken der Bahn und Prüfung einer Tunnellösung für maximalen Lärmschutz der Bevölkerung

Veröffentlicht am 05.11.2018 in Kommunalpolitik

In der Diskussion um den Ausbau der Riedbahntrasse mahnt der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch ein Umdenken der Bahn an. „In Zeiten, in denen man über Fahrverbote in Innenstädten diskutiert, kann man nicht allen Ernstes mehr als 200 Güterzüge am Tag mitten durch die Stadt jagen wollen. Da hat die Bahn wohl den Schuss nicht gehört“, kritisiert Weirauch die beabsichtigten Pläne der Deutschen Bahn zur Ertüchtigung der Riedbahn.

Für den Fall, dass die Bahn trotz Protesten an einer Ausweitung des Güterverkehrs mitten durch Mannheim festhält, fordert Weirauch bereits jetzt die Prüfung einer Untertunnelung der Gleise. „Nur so kann Lärm wirkungsvoll vermieden und Risiken von Gefahrgütertransporten halbwegs beherrschbar gemacht werden. Was beim Ausbau der Rheintal-Bahn in Offenburg möglich war, muss auch für Mannheim gelten“, macht der SPD-Politiker seinen Standpunkt deutlich und fordert die Mannheimer Bundestagsabgeordneten wiederholt auf, in Berlin klare Kante zu zeigen.

Zudem bekräftig der SPD-Abgeordnete seine Forderung zur Einrichtung eines Projektbeirats, in dem die Interessen der betroffenen Städte und Gemeinden in der Metropolregion verbindlich zur Sprache kommen. Bislang lehnt die Bahn eine solche Vorgehensweise mit Verweis auf das bestehende Beteiligungsforum ab.

„Ein Mitspracherecht auf Augenhöhe in einem formalen Projektbeirat, in dem Bund, Land und Region vertreten und verantwortlich sind, trägt den berechtigten Interessen der Bürger viel besser Rechnung als bloße Empfehlungen aus dem Beteiligungsforum“, fordert Weirauch ein Umdenken der Bahn-Führung.

 
 

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